Sensoren

Peer Wagner

Bereits durch den Grundgedanken dieses Projektes war vorgegeben, die mobilen Möglichkeiten der modernen Telefone zu nutzen um den entscheidenden Unterschied zu einem gewöhlichen Computerspiel zu verdeutlichen. Die Mobilität äußert sich dabei in den Sensoren, die ein Smartphone mit sich bringt. Dieser Abschnitt beschreibt daher die große Herausforderung, die Sensoren der Geräte in das Spielgeschehen zu integrieren. Um einen Einstieg in das Thema zu finden sind hier kurz die verschiedenen Sensoren und die Problematik beim Umgang mit diesen erklärt.

Sensoren ermöglichen es, die reale Welt in digitaler Form wahrzunehmen. Zu den Sensoren die sich oftmals in einem Smartphone finden lassen, gehören ein GPS-Empfänger, drei Achsen Beschleunigungssensoren und drei Achsen Magnetfeldsensoren. In höherwertigen Smartphones kommen in neuester Zeit ab und an auch Gyrosensoren zum Einsatz, die eine erhöhte Genauigkeit beziehungsweise im Zusammenspiel mit den beiden letztgenannten Sensorarten eine Ausgleichsmöglichkeit für ungenaue Sensorwerte bieten.

Die Genauigkeit, besser gesprochen die Auflösung, aber auch die Fehlerrate der Sensoren spielen eine entscheidende Rolle, wenn man sich in einem Spiel auf diese verlassen will. Die Auflösung der Magnetfeld- und Beschleunigungssensoren lässt sich in den beiden betrachteten Smartphones durchaus beeinflussen, während die Fehlerrate durch mehrere äußere Umstände beeinflusst wird. Bei einem GPS-Empfänger hingegen bekommt man die Auflösung von außen vorgegeben und man kann nur auf die Fehlerrate indirekt Einfluss nehmen. Dieser Einfluss ist jedoch auch nur theoretischer Natur, da die Fehlerrate, wie bei den anderen Sensoren auch, mit unterschiedlicher Umgebung sich unterschiedlich verhält. Die folgenden Abschnitte beschreiben die Sensoren, deren Genauigkeit und deren Benutzung mit den verschiedenen Smartphones.


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