Oberseminar Informatik im SS 2012

Die Dozenten der Informatik

Universität Osnabrück

Das Oberseminar Informatik ist ein Forum zum wissenschaftlichen Austausch von Dozenten, Doktoranden und Studierenden. Vorgetragen werden Konzepte bzw. Ergebnisse von Bachelor-, Master-, Diplom- und Promotionsarbeiten sowie aktuelle Forschung aus den Arbeitsgruppen der Informatik (BI=Bioinformatik, KO=Kombinatorische Optimierung, MI=Medieninformatik, SE=Software Engineering, TI=Technische Informatik, WB=Wissensbasierte Systeme, )

Information für Studierende: Die Veranstaltung wird als Seminar klassifiziert. Ein Scheinerwerb ist nicht möglich. Für Bachelor- und Masterstudenten und Doktoranden sind Vorträge im OSI als Teil der Abschlussarbeit verpflichtend. Hinweise zur Vortragsgestaltung gibt der Betreuer. Üblich sind ca. 30 Minuten Vortrag und 15 Minuten Diskussion.

TerminVortragende(r)AGThemaAbstract
09.05.Sven Karl SchalkWBEntwurf eines Indoor Positioning SystemsDiese Arbeit beschreibt den Hard- und Softwareentwurf eines für die Roboternavigation entworfenen Indoor Positioning Systems (IPS). Die Positionsbestimmung in allen drei Raumrichtungen erfolgt über Trilateration beziehungsweise Laufzeitmessung von Ultraschallimpulsen. Insbesondere werden Methoden zur Steigerung der Systemrobustheit und Messgenauigkeit entwickelt und beschrieben werden.
30.05.Michael StypaWBAutonomes Einsammeln farblich markierter ObjekteFür die Teilnahme der Uni Osnabrück am SICK RobotDay 2012 wird eine autonome Verhaltenssteuerung entworfen. Der Arbeitsgruppen-Roboter KURT findet mit Hilfe von Laserscanner und Kinect Bälle innerhalb einer Arena und transportiert diese in sein Tor.
     
06.06Christian FlothmannMI  
 Kim RinnewitzWBAutomatische Zuordnung und Generierung von Texturen in 3D-Rekonstruktionen3D-Rekonstruktionen sind Polygonmodelle, die aus 3D-Punktwolken erzeugt werden. Diese Modelle können (im Fall farbiger Input-Punktwolken) mit Texturen versehen werden. Dabei kann sowohl eine Zuordnung von gegebenen Texturen zu einzelnen Flächen des Polygonmodells, als auch eine Generierung von Texturen aus der farbigen Input-Punktwolke stattfinden.
13.06Johannes HeitmannTIRobuste Klassifikation am Beispiel des MNIST-DatensatzesEine robuste Klassifikation muss effizient und zuverlässig sein, weshalb die zu extrahierenden Merkmale möglichst geeignet gewählt werden müssen, wozu meist eine Vorverarbeitung (Preprocessing) der Daten nötig ist. Verschiedene Kombinationen von Merkmalsextraktion, Unsicherheitsmodellierung, Vorverarbeitung und Klassifikatoren werden anhand des MNIST-Datensatzes verglichen und hinsichtlich ihrer Robustheit analysiert.
 Tristan IgelbrinkTIMeta-Adaption selbstlernender SystemeIn dieser Arbeit soll ein Ansatz zur Verbesserung von selbstlernenden Systemen in der Regelungstechnik untersucht werden. Diese selbstlernenden Systeme sind in der Lage sich der Dynamik eines zu regelnden Prozesses anzupassen. Hierzu muss der Entwickler Steuerparameter, wie etwa die Lernrate fest einstellen. Die optimale Wahl dieser Steuerparameter hängt von der aktuellen Lerndynamik des geschlossenen Wirkungskreises aus lernfähigem Regler und Prozess ab. Der sogenannte FRANCA Ansatz (Flexible Rate Adaptation in Neuro(-fuzzy) Control Applications) hat das Ziel die Lerndynamik dieses Wirkungskreises zu beobachten und die Steuerparameter gezielt an die aktuell ausgeprägte Dynamik anpassen zu können.
20.06.Alexander KnüppelKOConstraint Programming zur optimierten Lagerplanung in Container TerminalsIn einem Straße-Schiene Terminal des Kombinierten Verkehrs werden Güter von Zügen zunächst zwischengelagert, um dann von Lastkraftwagen weiter transportiert zu werden. Bei der Lagerung ist darauf zu achten, dass nur bestimmte Container gestapelt werden dürfen und sich die Lagerpositionen zweier Container nicht überlappen. Ziel der Arbeit ist es, mittels Constraint Programming optimale Abstellplätze für die Güter zu bestimmen, so dass Transportwege und -kosten minimal sind, und möglichst wenig gestapelt wird.
 Jana LehnfeldKOOptimierung von Schichtplänen in einem CallcenterIn einem Callcenter müssen jeden Tag mehrere Projekte mit einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern besetzt werden, wobei nicht jeder Mitarbeiter für jedes Projekt qualifiziert ist und die Anzahl der benötigten Mitarbeiter je nach Projekt und Tageszeit variiert. Darüber hinaus geben die Mitarbeiter Wunscharbeitszeiten an, die beachtet werden sollen. Ziel der Arbeit ist der Entwurf eines möglichst "guten" Algorithmus' basierend auf lokaler Suche.
27.06.Tim auf der LandwehrMIEntwicklung einer Reklamations-Verwaltung mit Ruby on RailsIn einem kleinen mittelständischen Unternehmen gehen Reklamationen zentral im Innendienst ein, werden gesichtet und müssen dann an den zuständigen Außendienstmitarbeiter weitergeleitet werden. Dieser prüft die Reklamationen vor Ort und gibt dem Innendienst das Ergebnis der Prüfung zurück. Dieser Ablauf soll vereinfacht und durch Automatisierung beschleunigt werden.
 Phillipp BertramMIEntwicklung einer iPhone-Applikation für ein mobiles soziales Netzwerk mit Augmented Reality RoutingIm Zeitalter der Smartphones gibt es zahlreiche Applikationen, die auf die Bedürfnisse der Benutzer ausgerichtet sind. Diese iPhone-App kombiniert den Trend der Augmented Reality und des Social Networks. Sie erlaubt dem Anwender sowohl interaktiv mit seinen Freunden zu kommunizieren, als auch deren Standorte, sowie eigens gesetzte POIs auf einer Karte oder in einer speziellen Kamera-Perspektive dynamisch zu sehen und sich zu den jeweiligen Punkten navigieren zu lassen.
04.07.Nils OestingSEe-Care at home: Tablet-Anwendung zur Unterstützung seniler Personen in den eigenen vier WändenIn dieser Arbeit soll eine Applikation unter Android für ein Tablet-PC erstellt werden, die senilen, leicht-dementen Menschen einerseits eine Erinnerungshilfe sein und andererseits eine Kontrolle durch eine andere (betreuende) Person ermöglichen soll. Hierbei sind vor allem Kriterien wie Robustheit gegenüber fehlerhaften Eingaben und eine benutzergerechte, einfach erfassbare Oberfläche wichtig.
 Tim JöddenMIGraphdatenbanken in der Deutschen Digitalen BiblitothekDie Deutsche Digitale Bibliothek, entwickelt am Institut für Intelligente Analyse und Informationssysteme IAIS Fraunhofer, verfolgt den Ansatz, Metadaten kultureller und wissenschaftlicher Objekte zusammenzufassen und in einem Webportal der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Ein Kernelement der DDB ist hierbei der Nodestore, der die einzelnen Objekte in einer Graphstruktur miteinander vernetzt. Da der Nodestore auf immer mehr technische Grenzen stößt, soll dieser nun durch eine geeignetere Technik ersetzt werden.
11.07.Dietrich HeidtMIProzedurale Modellierung eines Welt Modells auf Grundlage von OSM DatenProzedurale Modellierung befasst sich mit Methoden der Computergrafik, die aus Regelmengen 3D-Modelle und Texturen automatisch erzeugen, oder die vom Benutzer vormodellierte Objekte mit Details anreichern. Perlin-Noise, L-Systeme, Fraktale und generative Modellierung sind unterschiedliche Methoden, eine Regelmenge zu verwalten. Außerdem werden prozedurale Techniken dazu genutzt um Animationen oder Simulationen von Naturphänomenen zu realisieren. In dieser Arbeit soll die Welt auf der Grundlage von OSM Daten mittels prozeduraler Techniken in OpenGL modelliert werden.
 Jan-Niklas BartholomäusMIProzedurale Modellierung eines Welt Modells auf Grundlage von OSM DatenDas OpenStreetMaps(OSM)-Projekt stellt eine große Menge an Geodaten zur freien Verfügung. Auf Grundlage dieser Daten wird ein interaktives dreidimensionales Computermodell der Erde entwickelt. Zur Visualisierung der Daten werden maßgeblich prozedurale Methoden verwendet. Dieser Vortrag beschäftigt sich mit der erforderlichen Verarbeitung der Geodaten und der zur Anzeige benötigten Programmarchitektur.
18.07.Philipp BauerMIErstellung einer WebApp für die Software FEONAEine WebApp ist eine Anwendung für mobile Geräte, die auf Webtechnologien wie z.B. HTML5, CSS3 und JavaScript basiert und somit (theoretisch) plattformunabhängig im Browser von Tablets und Smartphones ausgeführt werden kann. Dabei ist auch der Zugriff auf die Sensoren der mobilen Geräte mittels zusätzlicher Frameworks möglich.
 Florian DölkerMIRendering von Schneeflocken in einem WindfeldDie Arbeit beschäftigt sich mit dem Rendern von 3D-Partikeln (Bsp. Schneeflocken) in einem Windfeld. Das Rendern der Partikel geschieht auf Basis von OpenGL und ausgehend von den Daten eines Windfeldes werden, mittels OpenCL, Bewegung und Rotation der Partikel berechnet.
25.07.Christoph WaßmuthSESoftwaresystem zur Patientenverwaltung unter Mac OS XIn der arbeitsmedizinischen Praxis werden neben den Stammdaten der Gesundheitszustand der Angestellten erhoben. Zusätzlich müssen die Angestellten in regelmäßigen Abständen untersucht bzw. geimpft werden. Im Vortrag wird die Entwicklung einer Lösung für diese Problemstellung beschrieben, die für das Betriebsärztliche Büro des Grafschafter Klinikums in Nordhorn unter Verwendung von Objective-C realisiert wird. Zusätzlich werden verschiedene verwendete Technologien wie "WebDAV" oder das Framework "BaseTen" erläutert.


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